Die Biotischen Faktoren f√ľr Alpine Tundra

Die alpine Tundra ist die höchste Lebenszone der Erde.

Das alpine Tundra-Biom kommt auf felsigen Berggipfeln in der ganzen Welt vor. Mit ganzj√§hrig kalten Temperaturen, einer kurzen Vegetationsperiode und einer hohen Exposition gegen√ľber ultravioletter Strahlung zeichnen sich diese √Ėkosysteme in gro√üer H√∂he durch eine begrenzte Artenvielfalt aus. Zu den biotischen Faktoren in der alpinen Tundra geh√∂ren einige Arten k√§lteangepasster Tiere, V√∂gel und Insekten sowie kleine Pflanzen, die in einer kurzen Wachstumsperiode gedeihen.

Die Alpine Tundra

Die alpine Tundra ist die h√∂chstgelegene Lebenszone der Welt, oberhalb der Baumzone in H√∂henlagen √ľber 10.000 Fu√ü in Gebirgsregionen wie den Sierras, Cascades, Pyren√§en, Himalaya und Alpen. Die alpine Tundra hat nur zwei Jahreszeiten: einen langen, kalten Winter und einen kurzen Sommer, in dem die n√§chtlichen Temperaturen noch unter dem Gefrierpunkt bleiben. In diesen H√∂hen ist die ultraviolette Strahlung der Sonne hoch und die Luft d√ľnn, was die Tundra f√ľr alle au√üer einigen gut angepassten Tier- und Pflanzenarten unwirtlich macht.

Tierleben in der Tundra

Die Tierpopulationen in der alpinen Tundra schwanken stark mit den Jahreszeiten. W√§hrend der kurzen Vegetationsperiode wandern Elche in die Tundra, w√§hrend Dickhornschafe und Bergziegen das ganze Jahr √ľber dort leben. Marmot und Pika √ľberwintern durch die langen Winter in komplexen Erdh√∂hlen. Einige niederfliegende oder bodenbewohnende Vogelarten, wie Schneeh√ľhnchen und Schneehuhn, kommen auch in der alpinen Tundra vor, aber die Vielfalt in der Vogelpopulation ist aufgrund der kalten Temperaturen und des Mangels an Nistpl√§tzen begrenzt.

Pflanzen Spezies

Da das alpine Tundra-Biom oberhalb der Baumgrenze auftritt, umfasst das Pflanzenleben kleine Sträucher, Gräser und Blattpflanzen wie Alpenrispengras. Während der kurzen Sommersaison zwischen Juni und Ende August kann der Boden mit Wildblumen bedeckt sein. Die alpine Tundra beherbergt auch einige Arten von Flechten und Moosen, die auf Felsen und in Spalten aufgrund der begrenzten Entwässerung gedeihen.

Andere biotische Faktoren

Die alpine Tundra beherbergt zahlreiche Arten von kalt angepassten Pilzen. Wildblumen- und Pflanzenwachstum im kurzen Sommer der Tundra f√ľttern Insekten wie Heuschrecken, K√§fer und sogar einige Schmetterlinge und Hummeln, aber harte Temperaturen machen die Region unwirtlich f√ľr die meisten Insektenarten. Aufgrund kalter Temperaturen und begrenzter Wasser- und Nahrungsvorr√§te kommen in der alpinen Tundra keine Reptilien- oder Amphibienarten vor.

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